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Forschungsprojekte/Research Projects

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Das Projekt „University Education for Intercultural Understanding and Peacebuilding”, welches das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz gemeinsam mit der Universität Prishtina umsetzt, möchte Bewusstsein schaffen für die Notwendigkeit, interkulturelles Verständnis, Menschenrechte und Friedenskonsolidierung in die Mission und Strategie der Universitäten im Kosovo zu integrieren. Dazu wird im Projekt ein interdisziplinärer Universitätslehrgang für interkulturelles Verständnis, Menschenrechte und Friedensförderung im spezifischen Kontext des Kosovo entwickelt. Zusätzlich wird eine Konferenz zum Thema organisiert und eine öffentlich zugänglichen Sammlung von Menschenrechtsliteratur an der Universität Prishtina eingerichtet.

HOMEPAGE

Erasmus+ Inclusion

Ziel des Erasmus+-Projektes "Inclusion" ist es, die Wirkung der sozialen Dimension des Bologna-Prozesses in tertiären Bildungseinrichtungen der Partnerländer Armenien und Bosnien und Herzegowina zu erforschen, die Inklusion unterrepräsentierter Gruppen zu stärken, institutionelle Unterstützung für die auszuarbeitenden und zu implementierenden Masterpläne und Strategien zu bieten und die dahingehenden vorhandenen Kapazitäten aus- bzw. aufzubauen.

Richtlinien für die effektive Inklusion unterrepräsentierter Gruppen, die auf nationaler Ebene als Handlungsvorgaben dienen, werden ebenso Output des Projektes sein wie Strategien zur Stärkung der Implementierung der sozialen Dimension des Bologna-Prozesses. Inklusive universitäre Lehre soll zum einen durch die gemeinsame Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien und durch Trainings des Universitätspersonals gefördert werden. Um die Effektivität dieser Maßnahmen zu garantieren, wird bei Letztgenanntem schon beim Lehrpersonal der Sekundarstufe angesetzt.

Das UNI-ETC kooperiert im Rahmen des Projektes innerhalb eines internationalen Konsortiums mit Partneruniversitäten (American University of Armenia – AUA, Yerevan State Academy of Fine Arts – YSAFA, University of Tuzla – UNTZ, University of Travnik – UNT, UC Leuven-Limburg – UCLL, University of Roehampton – UoR, ), lokalen EntscheidungsträgerInnen, Interessensvertretungen und NGOs. Zusammen mit dem ebenfalls in Graz ansässigen World University Service (WUS) werden organisatorische, koordinative und menschenrechtlich-inhaltliche Aufgaben übernommen.

Persistente Formen der Diskriminierung von Rom_nia in der steirisch-burgenländischen Erinnerungskultur und Menschenrechtspraxis

Das Forschungsprojekt vergleicht Orte durchgeführter mit Orten gescheiterter Erinnerungsprojekte und fragt nach deren menschenrechtlichen und gesellschaftlich-kulturellen Voraussetzungen und Folgen.

Die Situation der Männer (Roma) und Frauen (Romnia) der Romani Communitys in Österreich ist in der Gegenwart sehr widersprüchlich: Symbolisch wurde in den letzten Jahren ihre Rolle als eine der zentralen Opfergruppen des Nationalsozialismus allgemein anerkannt. Konkret werden Roma und Romnia gleichzeitig aber weiterhin Opfer struktureller Diskriminierung, ob in der Alltagskommunikation oder etwa im Arbeits- und Bildungsbereich. Den Nachkommen von Opfern selbst wird sogar das Errichten von Gedenkzeichen häufig verunmöglicht. Das Forschungsprojekt vergleicht daher Orte durchgeführter mit Orten gescheiterter Erinnerungsprojekte und fragt nach deren menschenrechtlichen und gesellschaftlich-kulturellen Voraussetzungen und Folgen.

Das UNI-ETC kooperiert im Rahmen dieses Projektes mit dem Fachbereich Zeitgeschichte des Instituts für Geschichte der Universität Graz. Der gewählte interdisziplinäre Forschungsansatz, der Rechts- und Geschichtswissenschaften verbindet, bildet den Anspruch des Zentrums ab, innovative Ansätze in der menschenrechtlichen Forschung zu forcieren.

Projektbeginn: 1. August 2016
Projektende: 31. Dezember 2017

European Humanitarian Action Partnership (EUHAP)

Project leader: Prof. Wolfgang Benedek, Prof. Gerd Oberleitner 

EUHAP builds on the EU project European Universities on Professionalization of Humanitarian Action (EUPRHA, 2011-2014) and contributes to the Strategic Framework for European Cooperation in Education and Training and the European Agenda for Modernisation of Higher Education through a humanitarian partnership between higher education institutions and key humanitarian employers to promote the exchange of best and innovative practices and improve the quality and efficiency of education and training in order to boost skills/competences, increase employability and improve opportunities of young people in the field of humanitarian action. It consists of a consortium of European partners within the framework of the NOHA, an International Association of Universities that aims to enhance professionalism in the Humanitarian sector. The project aims at facilitating the validation and recognition of humanitarian qualifications, identifying learning pathways and developing clear progression routes from vocational and other education types in the humanitarian sector to higher education. The project will improve access to humanitarian education and training through a greater variety in modes of delivery and the development and dissemination of Open Educational Resources, promote a transnational community of knowledge and practice by developing an interactive platform of Humanitarian Activity in Europe, and establish a European Observatory of Humanitarian activity with recognised data collection laboratories/research centres in each member state.

FP 7 Projekt "Fostering Human Rights Among European (External and Internal) Policies" (FRAME)

Kurzbeschreibung: 

Das UNI-ETC arbeitet über den ETC Verein an diesem Projekt mit und ist in mehrere Work Packages (WPs), die Kernforschungskompetenzen des UNI-ETC betreffen, involviert.

Wolfgang Benedek leitet auch einen der vier Forschungscluster, der die unter Beteiligung von 16 Partnern erarbeiteten Ergebnisse auf Grundlage von Indikatoren hinsichtlich von Instrumenten, Politiken und Strategien auswerten soll. Mitarbeiter des UNI-ETC wirken an WPs zu Kohärenz der Menschenrechtspolitiken der EU, zum Verhältnis von Informationstechnologie und Menschenrechten, zu menschenrechtlichen Problemen im Bereich der europäischen Grenz- und Migrations- sowie der Asylpolitik sowie zu Strategien und Politiken der EU zum Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen mit. Wolfgang Benedek nahm im Juni 2014 an der Generalversammlung und dem Steering Committee von FRAME in Brüssel sowie an der Projektkonferenz in Kopenhagen im September 2014 teil, wobei er auch die Grazer Forschungsergebnisse vorstellte.

Baseline Studie „Menschenrechtsbildung an den postsekundären Bildungsinstitutionen Österreichs"

 

Fertigstellung: Mai 2012

Trägerorganisation: UNI-ETC  

Partnerorganisationen: ETC  

Finanzierung: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung  

Projektstart/-ende: 2011-2012  

Aufgabe: Ausarbeitung eines Projektantrages, Koordinierung der Studie, Ausarbeitung derselben  

 

Kurzbeschreibung:

Am 10. Dezember 2004 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Resolution 59/113 das "Weltprogramm für Menschenrechtsbildung". Ziel dieses Weltprogrammes ist es, in aufeinanderfolgenden Phasen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, die Umsetzung von Menschenrechtsbildung in verschiedenen Sektoren zu fördern.  

Die erste Phase des Weltprogrammes von 2005-2009 hatte die Umsetzung von Menschenrechtsbildung in primären und sekundären Schulsystemen zum Inhalt. Für die zweite Phase, die den Zeitraum 2010-2015 umfasst, wurde der Schwerpunkt unter anderem auf Menschenrechtsbildung in der höheren Bildung gesetzt. Um die Umsetzung von Menschenrechtsbildung im Bereich der höheren Bildung zu gewährleisten, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 27. Juli 2010 einen Aktionsplan für diese zweite Phase, der konkrete Ziele und Strategien vorsieht, wie Menschenrechtsbildung an den höheren Bildungseinrichtungen umgesetzt werden soll.  

Dieser Aktionsplan sieht unter anderem vor, dass sich alle UN Mitgliedstaaten verpflichten eine Bestandaufnahme der Situation von Menschenrechtsbildung an den höheren Bildungseinrichtungen in Österreich in Form einer Baseline Studie durchzuführen. Im Mai 2012 konnte, in enger Kooperation mit dem ETC, die Studie fertiggestellt werden. Die Ergebnisse wurden am 7. Dezember 2012 auf einer Konferenz veranstaltet vom BMWF in Wien präsentiert.

Die Studie ist hier als PDF-Dokument abrufbar.  

Eine Zusammenfassung der Studie ist in Form eines Artikels im Dezember 2012 im Buch Brunner, Claudia und Scherling, Josefine (Hrsg.) „Jahrbuch Friedenskultur; Bildung, Menschenrechte, Universität – Chancen und Risiken einer menschenrechtsbasiertes Bildungspolitik im Kontext des Wandels der Universitäten", Drava-Verlag erschienen.    

 

 

Studie „Mainstreaming Human Rights in the EU Enlargement Process with Western Balkan States with a Special Focus on Minority Rights"

 

Trägerorganisation: UNI-ETC

Partnerorganisationen: Zentrum für Südosteuropastudien

Finanzierung: Europäisches Parlament

Projektstart/-ende: Herbst 2012

Aufgabe: Ausarbeitung eines Projektantrages, Koordinierung der Studie, Verfassen derselben  

 

Kurzbeschreibung:  

Das Europäische Parlament lud im August 2012 das UNI-ETC ein an einer Ausschreibung für die Studie „Mainstreaming Human Rights in the EU Enlargement Process with Western Balkan States" teilzunehmen. Nachdem unter der Leitung des UNI-ETC gemeinsam mit dem SOEZ ein Projektantrag erstellt wurde, erteilte das Europäische Parlament Ende August 2012 den Zuschlag für die Erstellung der Studie.  

Ziel derselben war einerseits Bestandaufnahme der rechtlichen Minderheitensituation in den West-Balkan Staaten und andererseits die Erörterung inwieweit der EU Erweiterungsprozess Minderheitenrechten Rechnung trägt und in welchem Ausmaß diese Voraussetzung und Kriterium in den EU Beitrittsverhandlungen mit den westlichen Balkanstaaten sind. Des Weiteren wurden Empfehlungen an die EU und das Parlament im speziellen gemacht, wie Menschen- und Minderheitenrechte im EU Erweiterungsprozess in Zukunft gestärkt werden können.  

Die Ergebnisse der Studie wurden am 29. November vor dem Unterausschuss für Menschenrechte des Europäischen Parlaments in Brüssel gemeinsam mit dem SOEZ präsentiert.

 

 

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